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Ab September 2019 bekommen wir ein neues Teammitglied.

Der große Münsterländer Hermes tritt seine Laufbahn als Therapiehund an.

Was ist ein Therapiehund und was macht er?

Ein Therapiehund ist ein Haushund, der gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung eingesetzt wird.

Anders als ein Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen, geistigen und/oder seelischen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist, ist ein Therapiehund ein Co-Therapeut.

 

Der Therapiehund ist nicht mit dem „Besuchshund“ zu verwechseln. Besuchshunde werden von Fachpersonal oder auch Ehrenamtlern geführt, um soziale Kontakte von pflegebedürftigen Menschen o. ä. zu erhalten. Sie arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene.

Ein Therapiehund kann sowohl aktiv an der Therapie teilnehmen als auch passiv ein Begleiter für Therapeut und Patient sein.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, wie sich der Kontakt zu einem Hund auf das psychische und physische Wohlbefinden eines Menschen auswirken.

Auszug aus dem Buch „Hund auf Rezept“ von Dr. Milena Penkowa:

[… Es ist daher auch nicht überraschend, dass der Hund besondere Effekte auf unsere Physiologie hat. Zahlreiche Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass das Zusammensein mit einem Hund Puls und Blutdruck denken kann ₁. Die Anwesenheit eines Hundes kann in der Tat dann, wenn es darum geht, Puls oder Blutdruck zu senken, eine viel bessere Gesellschaft sein als die eines guten Freundes oder eines Ehepartners, und zwar sowohl im Fall von stressigen Ereignissen als auch in Situationen, wo Stress keine Rolle spielt.
Die Anwesenheit des Hundes in Stresssituationen kann sogar den Effekt von Blutdruck senkenden Medikamenten übertreffen ₂.
Eine zentrale Ursache für die Blutdruck senkende Wirkung ist, dass ein Hund die Aktivität des Stoffes Renin reduziert, welcher bei Menschen zu einem stark erhöhten Blutdruck beitragen kann.

Schon nach durchschnittlich 15 Minuten Zusammensein mit einem Hund kann man anhand von Messungen erkennen, dass der Blutdruck sinkt ₃.
Die Menge des Stresshormons Kortisol und die Konzentration von Noradrenalin und Adrenalin sowie der Angstzustand sind nach 8 – 16 Minuten Zusammensein mit einem Hund reduziert.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um den eigenen oder einen fremden Hund wie z.B. einen professionellem Therapie- oder Besuchshund handelt. ₄]

 

Fußnoten:

1. Allen et al., 2002; Friedmann & Son, 2009; Wells, 2011

2. Allen et al., 2001

3. Odendaal & Meintjes, 2003

4. Cole et al., 2007; Fine, 2010; Friedmann & Son, 2009; Odendaal & Meintjes, 2003

al.,